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Über Ramsthal

Ramsthal heuteRamsthal 1950

Die älteste Aufzeichnung des Weinortes Ramsthal findet sich in der Stiftungsurkunde des Bischofs Otto von Bamberg, der im Jahre 1108 die Mönche ins Kloster Aura berief. Weiter heißt es, daß die Mönche im Jahre 1122 für 20 Pfund Silber ein Gut mit Weinbergen in Ramsthal erwarben.

UrbanusDer Weinbau wurde in den folgenden Jahrhunderten intensiv betrieben. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts entstand die Urbanusbruderschaft, die bis zu ihrer Auflösung durch die Kirche im Jahre 1690 jedes Jahr am 25. Mai, dem Tag des hl. Urbani, eine Prozession durch die Weinberge abhielt.

Die Gesamtanbaufläche betrug einst 56 Hektar, verringerte sich bis 1920 auf fast die Hälfte und hatte mit 15 Hektar 1932 den Tiefststand erreicht. In vielen Orten des Saaletales wurde der Weinbau zu dieser Zeit aufgegeben. Die Ramsthaler Winzer jedoch gaben nicht auf und kultivierten ihre Weinberge weiter. So wuchs die Rebfläche durch die Beharrlichkeit der Winzer und durch die groß angelegte, erfolgreiche Weinbergsflurbereinigung ab 1980 wieder
auf fast 50 Hektar an. 

Trachtenpaar WinzerDas Brauchtum wird in Ramsthal schon immer sehr gepflegt. Jedes Jahr im August findet, schon seit über 350 Jahren, die Wallfahrt nach Dettelbach statt. Die farbenfrohen fränkischen Trachten der Trachtengruppe des Weinbauvereines sind bei offiziellen Anlässen oder Festen ein sichtbares Stück Tradititon.